HHF 2011 aus Sicht eines Hobbyfotografen

18 Uhr irgendwo in Bottrop-Kirchhellen: Langsam ziehen Nebelschwaden auf. Der Soundtrack startet und vereinzelt sind Schreie zu hören. Die Menschen werden nervös, denn jetzt erst wird ihnen langsam bewusst auf was sie sich eingelassen haben. Ein perfekter Tag für mich. Ein perfekter Tag um, wie in den letzten Jahren, auf Monsterjagd zu gehen. Los geht’s! Ah da ist doch etwas…

Meine Waffen sind geladen. Ich habe mich für das kleine Gepäck entschieden, d.h. nur eine Waffe und viel Munition. Zumindest soviel wie ich tragen kann, denn man weiß ja nie was auf einen zukommt. Aber meine Waffe wird niemanden verletzen, vielleicht wird sie schlechtes Make-up oder unmotivierte Monster aufdecken oder das perfekte Bild machen. Meine Waffe ist
eine Kamera.

Als erstes ist wie jedes Jahr das Deathpital an der Reihe. Ich mag das Maze in dem alten Filmstudio denn da ist nie zu viel Wind, nie zuwenig Nebel und meistens auch die besten Monster. Der Weg führt auch dieses Jahr wieder durch viele Kulissen die aus den unterschiedlichsten Horror-Filmen bekannt sind. Und begrüßt wird man direkt am Anfang auch wieder von den beiden Chefärzten „Terrawingo“ und „Hallosnoop“.

Puh, das war eine Schlacht. Die Waffe hat alles überstanden und die ersten tollen Eindrücke hat sie auch eingefangen.

Jetzt geht es weiter. Auf zu „The Forgotten“!

Schade, hier will mir kein Monster vor die Waffe springen, weil mir der Wärter die Benutzung verboten hat. Tja haben sie Glück gehabt.

Auf dem Weg zum „Circus of Freakz“ treffe ich dann doch noch das eine oder andere Monster. Die Nebelschwaden haben die Strassen vollkommen eingehüllt und die Schreie, die Motorsägen und das ängstliche Gebrabbel vermischt sich zu einer tollen Atmosphärenbrühe.

Dann endlich im „Circus of Freakz“ angekommen schießt meine Waffe aus allen Rohren und es wurden tolle Aufnahmen in einer tollen Location. Die Stimmung (Musik, Licht, Nebel und Monster) passt perfekt und es macht Spaß jede neue Szene zu betreten und zu erforschen.

Zum Abschluss ging es dann noch in den „Baboo Twister Club“. Aber auch hier wurde aus der ersehnten Pause nichts, hier kommt man aus dem Feiern mit den Monstern nicht zur Ruhe. Und dann geht es sogar noch aus dem Club direkt in die Karibik und dort warten hinter jeder Ecke noch Überraschungen.

Am Ende des Abends wird die Waffe verpackt und ordentlich im Schrank verpackt.
Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!

Kommentare

2 Kommentare zu “HHF 2011 aus Sicht eines Hobbyfotografen”
  1. Tobias sagt:

    Hi Marcel,
    Toller Bericht, sehr tolle Fotos.
    Berichte doch mal bitte kurz, mit was für einer Ausstattung du fotografierst und speziell in diesem Fall fotografiert hast.
    Danke

  2. Marcel sagt:

    Hallo Tobias,

    Die Bilder sind alle mit einer Canon EOS 550d mit dem 17-55 mm Objektiv und einem externen Blitz entstanden.

    MfG
    Marcel

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